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Die Geschichte des Strudelteigs

Der Strudelteig und die Strudelherstellung blickt auf eine lange und abwechslungsreiche Geschichte zurück. 

Der hauchdünn gezogene Teig kam ursprünglich aus Asien: Mit den Arabern über Ägypten, Palästina, und Syrien bis in die heutige Türkei. Die Türken wiederum brachten ihn bereits bei der 1. Türkenbelagerung bis vor die Tore Wiens. Bei den Gefangenen wurde die den Wienern völlig unbekannte Speise entdeckt - Strudelteig vor allem in Form von Baklava. Für das türkische Heer hatten die Teigblätter aus gezogenem Teig - die zumeist mit Honig und Nüssen gefüllt waren - als Marschverpflegung gedient. Der Durchbruch gelang jedoch erst nach der 2. Türkenbelagerung im Jahre 1683.


Dem Geschick der Wiener Hausfrauen ist es zu verdanken, dass sie schon damals die verschiedensten Variationsmöglichkeiten für Füllungen erfanden. Bereits 1696, d.h. 13 Jahre nach der 2. Türkenbelagerung Wiens, ist in einem handgeschriebenen anonymen - Koch Puech - (heute in der Wiener Stadtbibliothek) von einem "Mülch Raimb Strudl" mit einer "millich rumb und sembl brössl" - Füllung die Rede.

Nur etwa 50 Jahre später findet man den Strudel das erste Mal am Hofe der Kaiserin Maria Theresia, wodurch der Strudel hoffähig und damit zur "Wiener Mehlspeise" wurde. Von Wien aus eroberte der Strudel die gesamte Donaumonarchie und die internationale Küche.


Der Wiener Stephansplatz um 1860 (Richard Moser / Wikimedia)




Produktion des Milchrahm-Strudel 

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